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HOLZEN WOLLSCHWEIN Salami
mit Thymian

Am Südhang des Bürgenstocks, wo das milde Klima saftige Wiesen gedeihen lässt, beginnt der Lebensweg der HOLZEN WOLLSCHWEIN Salami mit Thymian.

In dieser idyllischen Umgebung weiden die HOLZEN WOLLSCHWEINE eines Lieferantenbetriebes. Das von Pro Spezie Rara geschützte Wollschwein, auch als Mangalitza bekannt, ist eine alte, ungarische Schweinerasse und trägt seinen Namen aufgrund seiner starken und krausen Körperbehaarung. Die Wollschweine finden Schutz und Ruhe in einem uralten, höhlenartigen Stall mit Blick auf den Vierwaldstättersee und das Alpenpanorama. Den Rest der Zeit verbringen sie beim genüsslichen Wühlen und Suhlen im dafür extra konzipierten Becken. Sie werden in Rotten gehalten um dem ausgeprägten Sozialsinn gerecht zu werden.

Die Wollschweine ernähren sich von Gras, Früchten, Kartoffeln und Getreide. Dabei lassen wir ihnen viel Zeit zum Wachsen. Im Herbst, wenn die Früchte der umliegenden Obstbäume reif sind und zur Erde fallen, lässt sich ein einzigartiges Schauspiel beobachten: die Gehegetüren werden geöffnet und die Rotte jagt über die Wiesen von Baum zu Baum. Die Wollschweine begeben sich auf die Jagd nach den reifen Früchten und lassen dabei nicht einen einzigen Apfel übrig!

Wir verarbeiten nur die besten Stücke des dunkelroten Fleisches mit leichtem Nussaroma zu unserer Salami. Dabei veredeln wir das Fleisch mit zarten Blättchen und Blüten vom frischen Thymian, den wir auf unseren Naturwiesen pflücken. Die sorgfältig ausgewählten Rohstoffe werden von Hand verarbeitet. Anschliessend reift die Salami bei konstanter Temperatur und Feuchtigkeit im Keller, bildet den typischen, echten, weissen Schimmel und entfaltet seine deutlichen Thymianaromen. Der Geschmack gewinnt dabei an Intensität und wird noch harmonischer.

So entsteht der HOLZEN WOLSCHWEIN Salami mit Thymian aus dem Hause HOLZEN FLEISCH, ein kulinarisches Erlebnis für ganz besondere Momente.

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  Wollschwein pflückt Äpfel

Bild Holzen-Kistli


 
HOLZEN DAMHIRSCH Salsiz

Bei der Produktion von unseren HOLZEN DAMHIRSCH Salsiz werden nur die besten Abschnitte vom Damhirschfleisch und ein kleiner Anteil an kernigem Speck verwendet. Durch das dezente Würzen mit Pfeffer, Knoblauch und Meersalz entsteht eine Delikatesse mit leicht süsslichem Geschmack. Die harmonische Abstimmung mit mildem Raucharoma der Buchenschnitzel ergeben eine besondere Freude für den Gaumen. HOLZEN DAMHIRSCH Salsiz ein Hochgenuss zum kalt essen.

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  Bild Holzen-Kistli

 
Winterruhe auf den Höfen der Produzenten

Anguskühe und ihre mittlerweile zu stattlichen Rindern herangewachsenen Kalber sind alle von den Alpen zurückgekehrt und mampfen im Schutze des Stalls gemütlich das Futter aus der Krippe. Nur die Wollschweine lassen sich nicht daran hindern, ihre Wühl- und Grabarbeiten trotz Kälte, Nässe und sogar Schnee draussen fortzusetzen. Durch die Nacht schlafen Sie in den hintersten Ecken ihres Stalls – dicht aneinander und eingegraben im Laub und Stroh.

Die Damhirsche bewegen sich in dieser Zeit im Wintergehege. Dort finden sie Zuflucht unter Felsen und knorrigen, alten Bäumen. Bei buntem Schneetreiben lassen sie sich manchmal mitten auf dem Feld einschneien und vermeiden jede unnötige Bewegung, um kein nützliches Fett zu verbrennen. Nebst der Winterration von Heu und getrocknetem Obst finden Sie auch Äste, welche eine willkommene Abwechslung bedeuten.

Zum Anfang des Winters werden die Anguskühe Nachwuchs bekommen. Da herrscht oft ein drunter und drüber im frischen Einstreu, weil doch das Stroh unter den Klauen der kleinen Kälber so schön knistert. Für die Anguskälber ist die von Lebensfreude geprägte und beständige Bewegung kein Problem…steht doch die Mutter mit einem vollen Euter bereit für jeden nötigen Energienachschub. Die ganze Herde geniesst während dem Tag das Wetter im Laufhof unter freiem Himmel. Sei es Schneeflockentreiben oder Sonnenstrahl, der fortwährende Zugang zum Laufhof wird rege genutzt. Die kalten Nächte verbringt die Herde im Innern des Stalls, an zugfreien und trockenen Liegeplätzen.

Für die Tierhalter bedeutet Winter nicht gleich Ferien. Nebst der Versorgung der Tiere bereiten wir alles für den nächsten Sommer vor. Die Hecken und Waldränder werden geschnitten, Laub gesammelt und getrocknet, damit wieder frische Einstreu für die Wollschweine zur Verfügung steht. Zaunpfähle werden vorbereitet und Vieles mehr. Die Arbeit auf einem Bauernhof geht auch im Winter nicht aus.

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  Bild Winterstimmung

 

HOLZEN FLEISCH war mit seinem Team zum ersten Mal an der Gourmesse in Zürich. An der Fachmesse für Gourmets konnten wir unsere Spezialitätenmetzgerei dem Publikum vorstellen und unsere Produkte präsentieren. Nebst Frischfleisch vom Angus, Kalb und Damhirsch waren das Damhirschknabberfleisch und -bröckli sowie der Coppa vom Wollschwein die absoluten Renner. Wir danken unserer Kundschaft für das grosse Interesse, die spannenden Gespräche und freuen uns auf die Gourmesse im kommend Jahr, welche vom 10. bis 13. Oktober wiederum im Kongresshaus Zürich stattfindet.

 

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Impressionen vom Alpabzug

Alpabzug

 

 

Alpabzug Bannalp – Erlebnisbericht eines HOLZEN ANGUS Produzenten

Samstag, 22. September 2007

Der Tag begrüsst uns mit einem herrlichen Morgenrot über den Urner- und Glarneralpen. Mit der ersten Luftseilbahn fahren wir auf die Bannalp. Es ist Zeit, die Angusherde ins Tal zu treiben.

Nach einem kurzen Fussmarsch kommen wir auf der Alp Reikholtern an. Die Angus Rinder weiden verstreut und geniessen in Ruhe die letzten Alpgräser und Kräuter, welche vom Sommer noch übrig sind. Eine richtige Alpabfahrt beginnt mit einem „Schwarzen“ (Kaffee Schnaps). So sitzen wir mit der Älplerfamilie vor der Alphütte und diskutieren über den Alpsommer und die Tiere.

Kurz vor zehn beginnen wir die Herde zusammenzutreiben. Fünfzig Kühe, Kälber und Rinder kommen laut muhend hinter Steinblöcken hervor. Als wollten sie an diesem schönen Tag noch nicht nach Hause, machen einige von ihnen noch einmal kurz kehrt und bleiben stehen. Nachdem sich die ältesten Kühe auf den Weg machen, folgt schlussendlich auch der Rest der Herde.

Im gemächlichen Tempo geht es Richtung Tal. Der Weg ist an manchen Stellen steil und unwegsam. Auf halber Strecke wird der Weg schmal, so dass sich die Herde in Einerreihe in Richtung Tal schlängeln muss. Hier kann ein Kalb leicht den Anschluss an seine Mutter verlieren. Diese wiederum wird sich sofort muhend auf die Suche des Kalbes begeben – nun liegt es an uns, Mutterkuh und Kalb wieder zusammenzubringen und die Übersicht zu behalten – sonst gerät der ganze „Zug“ ins Stocken.

Nach einem anstrengenden Marsch für Tier und Mensch kommen wir nach drei Stunden in Oberrickenbach an. Alle sind müde aber glücklich, die Tiere gesund ins Tal begleitet zu haben. Hier verladen wir die Tiere in den Lastwagen. Während sie auf dem Weg nach Hause sind, dürfen wir uns an den Mittagstisch der Älplerfamilie setzen. Gemeinsam mit allen Helfern geniessen wir Annemaries feine Spaghetti Bolognese mit bestem Angushackfleisch. Und so endet ein weiterer Alpsommer für einen der HOLZEN ANGUS Produzenten.

 

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